Research

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Forschungsinteressen

  • Vergleichende Politikwissenschaft
  • Europäisierung
  • Policy-Analyse
  • Methoden der Politikwissenschaft
  • Politik und Technologie
  • Politik und Religion
  • Netzwerkanalyse

Projekte

Öffentlichkeitsbeteiligung beim Netzausbau

Seit 2014 arbeite ich mit der Kollegin Eva Ruffing an einem Projekt zur Öffentlichkeitsbeteiligung beim Ausbau der Stromnetze in Deutschland. Die Forschungsfrage ist, warum die deutsche Politik umfangreiche Beteiligungsrechte für die Öffentlichkeit in den  einschlägigen Planungsgesetze eingeführt hat, wie die Bürger sich beteiligen, und ob diese Beteiligung einen Unterschied für die Policies macht.

Publikationen

Fink, Simon und Felix Julian Koch, 2016: Agiert die Bundesnetzagentur beim Netzausbau als Agent oder als Treuhänder?, in: dms – der moderne staat 9, S.277-288. (Abstract)

Fink, S. and  Ruffing, E. (2015) ‘Legitimation durch Verwaltungsverfahren?  Was sich die Politik von Konsultationen beim Stromnetzausbau verspricht’, dms – der moderne staat 8 (2): 253-272. (Volltext)

Fink, S. and  Ruffing, E. (2015) ‘Consultations in energy policy –  Effective instrument of citizen participation or „myth and ceremony“? ’; Paper for the 65th  Annual Conference of the Political Studies Association, 30th  March-1st  April 2015, Sheffield. (Volltext)

(eine aktuellere Version haben wir auf der ICPP conference in Mailand vorgestellt, siehe hier).

Fink, Simon & Eva Ruffing (2014) Konsultationen in der Energiepolitik –  Wirksames Instrument der Bürgerbeteiligung oder „Myth and Ceremony“? Jahrestagung der Deutschen Sektion des International Institute of Administrative Sciences (IIAS) „Legitimation von Verwaltungshandeln“, 20.-21.11.14, Hannover.

EU Simulationen als Mittel der Lehre und Forschung

Auf der Basis meiner umfangreichen Erfahrungen mit EU-Simulationen versuche ich, einige generalisierbare Erkenntnisse und Ratschläge über dieses pädagogische Hilfsmittel herauszuarbeiten.

Publikationen

Fink, Simon (2015) 36 different chocolate directives. How does the setting influence negotiation outcomes and dynamics in an EU simulation? European Political Science forthcoming.

Siehe auch mein Gastbeitrag für das Active Learning in Political Science Blog.

Regionale Integration außerhalb Europas

Seit einiger Zeit bin ich assoziiertes Mitglied des Forschungsschwerpunktes „Regionale Integration außerhalb Europas“ am Lehrstuhl für internationale Beziehungen der Universität Bamberg.

Publikationen

Fink, Simon/Rempe, Daniel, 2017: Trade Network Analyses, in: Krapohl, Sebastian (Hrsg.), Regional Integration in the Global South. External Influence on Economic Cooperation in ASEAN, MERCOSUR and SADC, Basingstoke, 91-111.

Krapohl, Sebastian/Simon Fink (2013). Different Paths of Regional Integration: Trade Networks and Regional Institution-Building in Europe, Southeast Asia and Southern Africa. Journal of Common Market Studies 51: 472-488. (Abstract)

Fink, Simon / Julia Dinkel (2010): Using network analysis to elucidate regional leadership positions. The case of Brazil

Fink, Simon (2010): Preparing diachronic trade network data with Stata. Research Note. (Full Text)

Fink, Simon / Krapohl, Sebastian (2010): Assessing the Impact of Regional Integration: Do regional trade institutions shape global trade patterns? (Paper prepared for the ECPR Joint Sessions 2010)

Krapohl, Sebastian / Fink, Simon (2009): Interdependence vs. Dependence: A Network Analyses of Regional Integration Projects in Africa, Amerca, Asia and Europe (BOPIR 3/2009). (Volltext)

Die Diffusion von Privatisierungspolitiken

In meinem Habilitationsprojekt greife ich einige Fragestellungen aus dem Privatisierungsprojekt erneut auf, allerdings mit einer neuen theoretischen und methodischen Herangehensweise. Die rasche Ausbreitung von Privatisierungs- und Liberalisierungspolitiken legt die Vermutung nahe, dass Diffusionsmechanismen am Werk waren und sind. Welche Diffusionsmechanismen das aber sind – Lernen, Emulation oder Wettbewerb – ist aber eine noch offene Frage. Ich versuche, mit Hilfe quantitativer Modelle, diese Frage zu beantworten. Außerdem glaube ich, dass die bestehenden Diffusionstheorien nationale „Brechungen“ von Diffusionsdruck noch zu wenig berücksichtigen und versuche an dieser Stelle eine theoretische Synthese von Diffusionstheorien und Theorien der Policy-Forschung. Das Habilitationsprojekt ist mittlerweile abgeschlossen und ist mit dem Habilitationspreis der Universität Bamberg ausgezeichnet worden.

Publikationen:

Fink, Simon, 2017: Varieties of capitalism and privatization in a globalized world. How trade integration shapes the relation between type of capitalism and privatization, in: Comparative European Politics, forthcoming. (Abstract) (data)

Fink, Simon (2013). Policy convergence with or without the Europan Union: The interaction of policy success, EU membership and policy convergence. Journal of Common Market Studies, 51, 631-638. (Abstract)

Fink, Simon (2013). When I find myself in times of trouble…The conditional effect of international organizations on policy convergence. European Journal of Political Research accepted for publication, forthcoming. (early view) (replication data)

Fink, Simon, 2011: Der Einfluss von Spielarten des Kapitalismus auf Privatisierungspolitik. Ein quantitativer Test. Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft. (Abstract)

Fink, Simon (2011). A contagious concept: Explaining the spread of privatization in the telecommunications sector. Governance, 24 (1), 111-139. (Abstract)

A new Perspective on Diffusion Mechanisms. Working Paper

Fink, S. (2009). How long does it take to make policies? Uncovering assumptions about the policy process in diffusion models. Paper präsentiert auf der Tagung “Institutionen und Prozesse in vergleichender Perspektive” der DVPW-Sektion Vergleichende Politikwissenschaft in Darmstadt vom 22.-24.01.2009.  (Full Text)

Fink, Simon (2008): Diffusion of Privatization in three Infrastructure Sectors. Paper prepared for the Workshop of the Graduate School Markets and Social Systems in Europe, University of Bamberg.

Fink, Simon (2008): What policy diffusion research can learn from social network analysis (and vice versa). Paper prepared for the Networks in Political Science (NIPS) Conference. Center for Networked Governance, Harvard University. (Volltext)

Politik, Religion und Technologie im 21sten Jahrhundert

In diesem aktuellen Projekt verfolge ich einige der im „Embryo Research Policies“ Projekt offen gebliebenen Fragestellungen im Spannungsfeld von Politik, Religion und Technologie. Wie ist das Verhältnis von Religion und Technologie im 21sten Jahrhundert? Wie kann man den Einfluss von Religion auf Politik und die Entwicklung ethisch umstrittener Technologien konzeptionalisieren? Führen strikte Gesetze zur Stammzellenforschung zu einem Verlust von Innovationsfähigkeit?

Publikationen:

Fink, Simon (2012) An den Grenzen der Konkordanz? Die Bilanz von Konkordanzdemokratien in der Biopolitik’ in: Köppl, Stefan, and Uwe Kranenpohl (eds.) Konkordanzdemokratie: Ein Demokratietyp der Vergangenheit? Baden-Baden: Nomos, 319-35.

Fink, S. (2012) ‘A Paradigm Change in Innovation Policies? Assessing the Causes and Consequences of Embryo Research Laws’, in Bauer, Johannes M., Achim Lang, and Volker Schneider (eds.) Innovation Policy and Governance in High-Tech Industries. Berlin: Springer, pp. 261-86.

Ethics vs. Innovation? The Impact of Embryo Research Laws on the Innovative Ability of National Economies. STI-Studies 3. (Abstract) (Volltext)

Fink, Simon (2009): Churches as Societal Veto Players. West European Politics 32(1), 77-96. (Abstract)

Embryo Research Policies in Comparative Perspective

Warum haben einige Staaten bereits frühzeitig eine Embryonenforschungspolitik, andere sind dagegen Nachzügler? Warum haben einige Staaten strikte Politiken zur Embryonenforschung, andere dagegen eher permissive Politiken? Auf der Basis von Theorien der vergleichenden Staatstätigkeitsforschung und mithilfe von quantitativen sowie qualitativen Methoden habe ich in meinem Dissertationsprojekt untersucht, welche Faktoren die unterschiedlichen Embryonenforschungspolitiken bestimmen. Das Ergebnis: Religiöse Länder gehören nicht nur zu den Nachzüglern der Embryonenforschungspolitik, da in ihnen die Wertkonflikte besonders ausgeprägt sind. Sie erlassen zudem auch deutlich strengere Gesetze als säkulare Gesellschaften. Dies ist umso überraschender, als erstens die Kirche in der westlichen Welt vielen Thesen zufolge ihren Einfluss auf die Politik verloren hat und zweitens gerade das Politikfeld Embryonenforschung spätestens seit der Stammzellenforschung vielen Beobachtern zufolge von wirtschaftlichen Interessen geprägt ist. Im Gegensatz zu zahlreichen Vorhersagen, die ein „race to the bottom“ sehen und vermuten, dass das Erlaubte sich immer an das Machbare anpasst, ist das Kernergebnis des Buches, dass Religion immer noch einen Unterschied macht.

Publikationen:

Fink, Simon (2008): Forschungspolitik zwischen Innovation und Lebensschutz. Die Determinanten von Embryonenforschungspolitiken im internationalen Vergleich. Baden-Baden: Nomos (Reihe Staatslehre und politische Verwaltung). (Abstract)

Fink, Simon (2008): Politics as usual or Bringing Religion Back In? The Influence of Parties, Institutions, Economic Interests and Religion on Embryo Research Policies. Comparative Political Studies, 41 (12), 1631-1656. (Abstract)

Fink, Simon (2007): Ein deutscher Sonderweg? Die deutsche Embryonenforschungspolitik im Licht international vergleichender Daten. Leviathan 1/2007, 107-128 (Abstract) (Volltext)

Vortrag

Bestimmungsfaktoren der Biopolitik im internationalen Vergleich (real Video) (Slides)

Globalisierung, Europäisierung und die Redimensionierung des Staates: die Privatisierung von Infrastrukturen

In diesem Projekt habe ich als wissenschaftliche Hilfskraft, später wissenschaftlicher Mitarbeiter, am Lehrstuhl für materielle Staatstheorie der Universität Konstanz mitgearbeitet. Das Projekt befasste sich mit der Erklärung der Privatisierungsverläufe in den OECD-Staaten. Mit Hilfe eines umfangreichen Datensatzes über Privatisierungen von 1970 bis 2000 arbeiteten wir heraus, dass die frühe Zeit der Privatisierungen (die 80er Jahre) noch stark durch Parteipräferenzen geprägt war, dass aber spätestens seit den 90er Jahren der Druck der Finanzmärkte so groß wurde, dass eigenständige Parteipolitik kaum noch möglich war (oder kaum noch als möglich wahrgenommen wurde).

Publikationen:

Schneider, Volker/Simon Fink/Marc Tenbücken (2005): Buying out the State: a Comparative Perspective on Privatization in Infrastructures. In: Comparative Political Studies 38(6), 704-727. (Abstract)

Schneider, Volker/Simon Fink (2004): Die Determinanten nationaler Privatisierungspfade: Parteipolitik, Globalisierungsdruck und institutionelle Rahmenbedingungen. In: Schneider, Volker/Marc Tenbücken (Hrsg.): Der Staat auf dem Rückzug: Die Privatisierung öffentlicher Infrastrukturen. Frankfurt/M.: Campus.

Ehni, Carmen/Simon Fink/Alexander Jäger/Janina Thiem (2004): Privatisierungsverläufe in drei Infrastruktursektoren im internationalen Vergleich. In: Schneider, Volker / Marc Tenbücken (Hrsg.): Der Staat auf dem Rückzug: Die Privatisierung öffentlicher Infrastrukturen. Frankfurt/M.: Campus.

Schneider, Volker/Simon Fink/Marc Tenbücken (2003): Measuring and Explaining Institutional Reform: The Privatization of Infrastructures. Paper presented at the ECPR Joint Sessions of Workshops 28.3. – 2.4., Edinburgh. (Volltext)

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