Macron auf der Brücke, ich im Maschinenraum

Das Göttinger Tagblatt hat einen kurzen Artikel zu den „Europäischen Universitäten“ veröffentlicht, wie sie Emmanuel Macron vorgeschlagen hat. Die Universität Göttingen nimmt mit U4 schon an diesem Prozess teil, und weil ich mit Euroculture in einem stark europäisierten Studiengang arbeite, werde ich mit ein paar Kommentaren dazu zitiert. Hätte ich besser an Max Weber gedacht, hätte ich wohl gesagt: „Die Europäisierung der Universitäten ist das langsame Bohren harter Bretter mit Augenmaß und Leidenschaft.“ So sage ich halt wesentlich weniger elegant, es sei ein „sehr langsamer Prozess der Anpassung“.

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Stelle an meiner Professur zu vergeben

Ich suche für die Professur für das politische System der BRD ab dem 1.4.2018 eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter. Alles Nähere findet sich in der Stellenausschreibung.

Ich freue mich über jede Bewerbung. Mein Forschungs- und Lehrprofil ist auf dieser Website beschrieben. Wenn Sie Fragen zu den Stellen haben, erreichen Sie mich unter simon.fink(at)sowi.uni-goettingen.de

 

Jugendparlament des Vogelsbergkreises wird 25

Das Kreisjugendparlament des Vogelsbergkreises ist 25 Jahre alt geworden. Am Samstag war ich auf der Feier zu diesem 25jährigen Jubiläum, und habe mich sehr gefreut, dass das KJP so blüht und gedeiht.  Vor 23 Jahren war ich selber Abgeordneter in der zweiten Legislaturperiode des KJP (damals noch „Kinder- und Jugendparlament“), und diese Erfahrung hat mich tief geprägt. Meine Entscheidung, Politikwissenschaften zu studieren, geht sicherlich zu großen Teilen auf meine Erfahrungen im KJP zurück.

Was ich damals wirklich unglaublich augenöffnend fand war, wie viele Jugendliche im Kreis es doch gibt, die sich auch für Politik interessieren. Das war damals ja überhaupt nicht klar, weil es keine social media und kein Internet im heutigen Sinne gab, und Email hatte auch keiner. Also wußte man kaum etwas davon, was sonst so um einen herum los war. Das waren die Zeiten vor Internet und Email. Wenn der damalige Vorstand mit den Abgeordneten kommunizieren wollte, schickte er einen Brief. Das KJP war unglaublich hilfreich, um erstmal ein Netzwerk von Jugendlichen zu bilden, die sich für Politik interessieren und engagieren wollen, und ich bin froh, ein Teil davon gewesen zu sein. Es waren übrigens auch die Zeiten vor der Digitalfotografie, so dass die Bilddokumente von damals sich auf einige dreimal kopierte Zeitungsausschnitte beschränken. Aber genug mit den alten Zeiten.DSC02181

Das heutige KJP, das  ich am Samstag gesehen habe, hat mir gut gefallen. Der Geist der Partizipation ist wach, die Kreispolitik nimmt das KJP ernst, und die Jugendlichen vertreten selbstbewußt ihre Positionen. Prima. Alles Gute KJP!

Hier ist der Bericht der Oberhessischen Zeitung, und hier halte ich in der Hessenschau zweimal meine Nase ins Bild.

 

Auf Wiedersehen Bamberg, Hallo Göttingen

Ab dem 1.4.2017 werde ich Professor für das politische System der BRD an der Universität Göttingen. Ich verlasse Bamberg mit einem weinenden Auge, weil ich hier viele enorm kluge und nette Kolleginnen und Kollegen hinter mir lasse. Und komme mit einem lachenden Auge nach Göttingen, weil ich mich auf die neuen Herausforderungen sehr freue.

Zwei Stellen in Göttingen

Ich habe ab dem 1.4. in Göttingen zwei Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu vergeben:

Ich freue mich über jede Bewerbung. Mein Forschungs- und Lehrprofil ist auf dieser Website beschrieben. Wenn Sie Fragen zu den Stellen haben, erreichen Sie mich unter simon.fink(at)sowi.uni-goettingen.de

Vortrag am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin

Am Mittwoch den 25.5. halte ich einen Vortrag am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Göttingen. Es geht dabei um das deutsche Embryonenschutzgesetz im Lichte international vergleichender Daten und die Frage, wie speziell der deutsche Fall eigentlich ist.

Im wesentlichen basiert der Vortrag auf den folgenden Publikationen:

Fink, Simon (2007): Ein deutscher Sonderweg? Die deutsche Embryonenforschungspolitik im Licht international vergleichender Daten. Leviathan 1/2007, 107-128 (Abstract)

Fink, Simon (2008): Forschungspolitik zwischen Innovation und Lebensschutz. Die Determinanten von Embryonenforschungspolitiken im internationalen Vergleich. Baden-Baden: Nomos (Reihe Staatslehre und politische Verwaltung). (Abstract)